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Bildrauschen
Vermeidung von Bildrauschen
Jeder Pixel im Digitalkamera Sensor beinhaltet eine oder mehrere Photodioden, die das einfallende Licht in ein elektrisches Signal konvertieren. Dieses Signal wird in einen Pixel Farbwert umgewandelt, der Teil des fertigen Bildes wird. Wenn theoretisch gesprochen der gleiche Pixel mehrmals von der gleichen Lichtmenge getroffen wird, dann ist der resultierende Farbwert aufgrund von kleinen statistischen Abweichungen nicht identisch, dies wird auch Rauschen oder Bildrauschen genannt. Sogar ohne einfallendes Licht würde die elektronische Aktivität auf dem Sensor selber ein Signal generieren, das ähnlich dem Rauschen bei Audiogeräten ist, die ohne Musik abgespielt werden.


Einflussfaktoren

Die Stärke des Bildrauschens ist abhängig von der Qualität der Digitalkamera und einigen Umweltfaktoren:

  • die Größe des Sensors und die Dickte der Bildpunkte (Pixels) sind entscheidend. Je geringer die Packungsdichte der Pixel desto kleiner ist das Rauschen, daher werden Digitalkameras mit großen Sensoren bevorzugt wegen der kleinen Rauschentwicklung
  • Qualität der analogen Signalverarbeitung und des Analog-Digital-Wandlers
  • je höher die Belichtungsdauer desto größer ist das Rauschen
  • wenig Licht z.B. während der Dämmerung verstärkt das Rauschen 
  • hohe ISO-Einstellung, die zur Verstärkung eingesetzt werden, verstärken ebenfalls das Bildrauschen
  • eine hohe Sensortemperatur
  • das Motiv


Farbrauschen - Fehlerhafte Wiedergabe von farblicher Bildinformationen, einer eigentlich einheitlichen Farbfläche
Farbrauschen - Fehlerhafte Wiedergabe von farblicher Bildinformationen, einer eigentlich einheitlichen Farbfläche
Farbrauschen 

Chrominanzrauschen, auch Farbrauschen genannt, entsteht durch unabhängige Zufallssignale, die in den Farbkanälen vorhanden sind. Das Farbrauschen entsteht ebenfalls durch die Auswahl eines zu hohen ISO Wertes.